Psycho-Gesundheit
Landesausstellung knackt 100.000er-Marke
Die Schau im Landesklinikum Mauer (Bezirk Amstetten) läuft seit 27. März und ist noch bis 8. November geöffnet.
Psychische Gesundheit geht uns alle an
Wissenschaftlicher Leiter Armin Laussegger sieht die hohen Besucherzahlen als klares Signal: Das Thema treffe genau den Nerv der Zeit. Als 100.000. Gast wurde Renate Pöchhacker aus Neuhofen an der Ybbs begrüßt, die gemeinsam mit ihrer Tochter Marie die Ausstellung besuchte. Erstmals findet eine Landesausstellung in einer Klinik bei laufendem Betrieb statt – ein Schwerpunkt liegt zudem auf dem Gedenken an die Opfer der NS-Medizinverbrechen.
Hinschauen statt wegschauen
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) betont: Die Zahlen zeigten, wie sehr das Thema die Menschen bewege. Genau darum gehe es bei dieser Landesausstellung – hinschauen, darüber reden und psychische Erkrankungen aus der Tabuzone in die Mitte der Gesellschaft holen. Denn wer selbst betroffen ist oder Anzeichen bei sich bemerkt, sollte sich nicht scheuen, frühzeitig Unterstützung zu suchen – sei es beim Hausarzt, bei einer psychosozialen Beratungsstelle oder direkt bei einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten.
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Auch die Region profitiert
Neben der inhaltlichen Wirkung stärkt die Ausstellung auch Tourismus und regionale Wertschöpfung. Die sieben Umfeldprojekte verzeichneten insgesamt mehr als 200.000 Gäste, allein der Tierpark Haag mit neuer Birnerlebniswelt und Indoorspielplatz zählte rund 188.000 Besucher – ein Plus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Fazit: Die Landesausstellung 2026 zeigt eindrucksvoll, wie viele Menschen das Thema psychische Gesundheit bewegt – und dass offene Gespräche darüber der erste wichtige Schritt sein können.
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