Marinomed Biotech AG

So soll NÖ-Biotech-Firma saniert werden

Modernes Firmengebäude von Marinomed Biotech AG mit zwei weißen Autos davor und grüner Rasenfläche.
© Marinomed Biotech AG
Zahlungsunfähigkeit droht: Sanierungsplan könnte aufgrund fehlender Zahlungen von Unither aus dem Verkauf des Carragelose-Geschäftsbereichs scheitern.
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Die niederösterreichische Marinomed Biotech AG will die Einleitung eines gerichtlichen Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung beantragen. Anlass für den Antrag sei, dass der gerichtlich genehmigte Sanierungsplan vom 14. November 2024 aufgrund des Abbruchs der Verhandlungen durch Unither Pharmaceuticals und fehlender Zahlungen von Unither aus dem Verkauf des Carragelose-Geschäftsbereichs nicht erfüllt werden könne, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit.

Durch diese Entwicklung drohe die Zahlungsunfähigkeit, hieß es von Marinomed. Ziel des neuerlichen Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung sei, "die finanzielle Stabilität des Unternehmens durch Abschluss eines neuen Sanierungsplans abzusichern".

2024 schon einmal insolvent

Neben weiteren Restrukturierungsmaßnahmen will das Biotech-Unternehmen die rechtlichen Möglichkeiten gegenüber Unither Pharmaceuticals aus dem Verkauf des Carragelose-Geschäfts und die Assets der Marinosolv Plattform nutzen.

Zwei Wissenschaftler im Labor besprechen Daten vor Analysegeräten und Laborausrüstung.
Der Biotech-Spezialist mit Sitz in Korneuburg ist seit 2019 an der Wiener Börse notiert. © Marinomed Biotech AG

Marinomed musste sich bereits Mitte 2024 einem Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung unterziehen, das im Jänner 2025 beendet wurde. Der Biotech-Spezialist mit Sitz in Korneuburg ist seit 2019 an der Wiener Börse notiert.

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