Hauptbahnhof

Taxi-Abzocke: FPÖ fordert Poller-Sperre

Mehrere gelbe Taxi-Schilder auf Autos während einer Demonstration in Wien.
© APA/GEORG HOCHMUTH
Nach den anhaltenden Besdchwerden über dreiste Abzocker am Hauptbahnhof schlägt das Thema politische Wellen. Die FPÖ verlangt harte Kontrollen und ein striktes Zufahrtssystem gegen die krummen Geschäfte.
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Der Wirbel um die dubiosen Praktiken am Hauptbahnhof erreicht die Stadtpolitik. Weil gesetzestreue Lenker und geprellte Fahrgäste seit Jahren unter der krummen Masche dreister Abzocker leiden, schaltet sich nun die FPÖ ein. Zuletzt schilderte eine Wienerin, wie sie mit ihren Nichten für eine Fahrt nach Grinzing 85 Euro zahlen sollte. Üblich wäre laut ihrer Erfahrung nur rund ein Drittel davon gewesen. Auch selbst ernannte "Standplatz-Chefs", die Fahrgäste zu bestimmten Fahrzeugen lotsen, sorgen für Unmut.

"Die korrekten Taxilenker dürfen nicht unter einigen schwarzen Schafen leiden. Hier braucht es endlich mehr Kontrolle und Ordnung“, fordert FPÖ-Gemeinderat Thomas Kreutzinger ein rasches Durchgreifen.

FPÖ fordert strengere Kontrollen

Da sich der umstrittene Standplatz auf ÖBB-Grund befindet, sollen das Bahnunternehmen und die Stadt endlich gemeinsam eine tragfähige Lösung auf den Tisch legen. Konkret schlagen die Freiheitlichen eine Schranken- oder Polleranlage vor, bei der die Zufahrt ausschließlich über den offiziellen Taxilenkerausweis freigeschaltet wird.

Damit könnte die Zufahrt besser kontrolliert und sichergestellt werden, dass nur entsprechend berechtigte Taxilenker den Standplatz nutzen. Kreutzinger kündigt für die kommenden Sitzungen entsprechende Anfragen und Anträge im Gemeinderat an. Die gesetzliche Tarif- und Taxameterpflicht müsse am Areal rigoros durchgesetzt werden, um ehrliche Fahrer und Kunden künftig wirksam zu schützen.

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