Nummer 1 der Welt

Nächste Sensation in Paris: Sabalenka scheitert im Viertelfinale

Aryna Sabalenka reacts as she plays against Diana Shnaider during their women's quarter final singles match on day 11 of the French Open tennis tournament on Court Philippe-Chatrier at the Roland-Garros Complex in Paris on June 3, 2026. (Photo by Thomas SAMSON / AFP)
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Der nächste Schock bei den French Open: Die Nummer 1 des Damen-Turniers, Aryna Sabalenka ist im Viertelfinale gegen die Russin Diana Maximowna Schnaider ausgeschieden.
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Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka ist im Viertelfinale der Tennis-French-Open spektakulär ausgeschieden. Die Belarussin verlor am Mittwoch in Paris gegen die Russin Diana Schnaider 6:3,5:7,0:6, obwohl sie im zweiten Satz bereits mit zwei Breaks vorangelegen war. Unterdessen geht das Märchen der polnischen Qualifikantin Maja Chwalinska weiter. Die 24-Jährige zog durch einen 7:6(3),6:3-Erfolg gegen Anna Kalinskaja aus Russland sensationell ins Halbfinale ein.

Sabalenka sah beim Sandplatzklassiker bereits wie die klare Siegerin aus. Nach dem Gewinn des ersten Satzes führte die Nummer eins im zweiten Durchgang 4:1 bzw. 5:3. Doch Schnaider startete bei stürmisch-kühlen Bedingungen ein Comeback, schaffte den Satzausgleich, gewann insgesamt zehn Games in Serie und fegte die verunsicherte Belarussin im Entscheidungssatz mit 6:0 vom Court. Die 22-Jährige steht damit erstmals im Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers.

Polnisches Tennis-Märchen geht weiter

Schnaider trifft nun am Donnerstag auf Chwalinska, die in Roland Garros ihr Tennis-Märchen weiterschrieb. Die Polin brauchte gegen Kalinskaja, die am Montag die Österreicherin Anastasia Potapova besiegt hatte, nur zwei Sätze zum Aufstieg. "Jedes einzelne Spiel hier ist für mich irgendwie verrückt, ich bin sehr dankbar", sagte Chwalinska im Siegerinnen-Interview. Die Weltranglisten-114. hat auf ihrem Weg ins Halbfinale in acht Spielen (Qualifikation inklusive) bisher nur einen Satz abgegeben.

Diana Shnaider reacts to a point against Aryna Sabalenka during their women's quarter final singles match on day 11 of the French Open tennis tournament on Court Philippe-Chatrier at the Roland-Garros Complex in Paris on June 3, 2026. (Photo by Alain JOCARD / AFP)
Riesen-Jubel bei Diana Schnaider. © APA/AFP/ALAIN JOCARD

Gegen Kalinskaja blieb die Überraschungsfrau auf dem Platz souverän. "Ich war definitiv nervös und gestresst. Ich habe versucht, mich auf meinen Job und mein Spiel zu konzentrieren. Ich bin glücklich, dass ich das geschafft habe", sagte sie auf dem Court Philippe Chatrier. "Ich habe das nicht erwartet, aber ich beschwere mich nicht." Chwalinska stellte die Bestmarke für eine Qualifikantin bei den French Open ein. 2020 war die Argentinierin Nadia Podoroska in Paris ebenfalls in die Runde der besten Vier eingezogen, nachdem sie sich in der Qualifikation einen Startplatz fürs Hauptfeld erkämpft hatte.

Auf die Frage, was sie bis zum Halbfinale am Donnerstag machen werde, antwortete die Polin: "Nur schlafen, vielleicht ein bisschen Netflix schauen - und dann geht es mir gut." Auch finanziell hat sich der Ausflug nach Paris ausgezahlt, bereits knapp 746.000 Euro Preisgeld hat die Außenseiterin erspielt.

Behrmann im Junioren-Viertelfinale

Im Juniorenbewerb steht unterdessen der 18-jährige ÖTV-Spieler Thilo Behrmann im Viertelfinale. Der gebürtige Bayer besiegte den Franzosen Mathys Domenc 6:0,7:6(2) und trifft nun auf die Nummer eins, Luis Guto Miguel aus Brasilien.

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