Eigentlich kämpfen Tennis-Stars derzeit öffentlich für höhere Einnahmen bei Grand-Slam-Turnieren. Doch ausgerechnet eine der prominentesten Stimmen der Bewegung sorgt nun für Gesprächsstoff.
Vor den French Open hatten mehrere Topstars im Tennis mehr Geld für Spieler bei den großen Turnieren gefordert. Zu den prominentesten Stimmen zählt auch Aryna Sabalenka. Gemeinsam mit anderen Profis kämpft die Weltranglistenerste dafür, dass bei Grand Slams künftig ein größerer Teil der Einnahmen an die Athleten geht.
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Hintergrund ist die Verteilung der Einnahmen: Derzeit fließt laut Berichten nur ein vergleichsweise kleiner Anteil, rund 15 Prozent, an die Spieler. Vor allem Profis abseits der Weltspitze hätten oft finanzielle Probleme, argumentieren die Athleten. Sabalenka machte zuletzt deutlich, worum es ihr gehe: „Es geht nicht um mich. Es geht um die Spielerinnen und Spieler auf den hinteren Plätzen der Weltrangliste“, sagte sie laut "Bild".
Luxus-Auftritt mitten im Match
Wenig später sorgte die Belarussin allerdings aus einem ganz anderen Grund für Gesprächsstoff. Während ihres Auftritts in Paris trug Sabalenka auffälligen Schmuck auf dem Court. Der Wert soll laut Experten bei mehreren Zehntausend Euro liegen.
Mehrere Halsketten und Ohrringe sollen insgesamt sogar einen sechsstelligen Betrag ausmachen. Die Schmuckstücke stammen aus einer Kooperation mit dem New Yorker Luxus-Juwelier Material Good. Besonders brisant: Der geschätzte Wert der Accessoires lag beinahe auf Höhe des Preisgelds, das ihre Gegnerin nach dem Erstrunden-Aus erhielt.
Sabalenka weist Kritik zurück
Den Vorwurf eines Widerspruchs wollte Sabalenka jedoch nicht gelten lassen. Auf den Vergleich angesprochen, sagte sie: „Ich sehe nicht wirklich, was diese beiden völlig unterschiedlichen Dinge miteinander zu tun haben“, berichtet die "Bild".
Zugleich betonte sie erneut, dass die Forderung nach höheren Preisgeldern nicht ihr persönlich zugutekommen solle: „Wie ich schon sagte, geht es überhaupt nicht um mich. Ich kämpfe nur für Spieler mit niedrigerem Weltranglistenplatz, die wirklich darum kämpfen, in dieser Tenniswelt zu überleben.“
Warum Schmuck auf dem Court?
Auch zu ihrem auffälligen Look auf dem Platz äußerte sich Sabalenka offen. Für sie spiele das eigene Wohlbefinden während eines Matches eine wichtige Rolle. „Für mich ist es wichtig, gut auszusehen. Wenn ich mich gut fühle, bin ich besser und fühle mich großartig“, erklärte die Tennis-Spielerin.
Dass der Schmuck beim Spielen stören könnte, sieht sie gelassen: „Ich fühle nicht wirklich die Schwere.“