Der Höhenflug von Didi Kühbauer bleibt auch in Deutschland nicht unbemerkt! Nach dem Double-Coup mit dem LASK ist der Erfolgscoach plötzlich einer der heißesten Trainerkandidaten der Bundesliga.
Gleich mehrere deutsche Klubs sollen bereits ihre Fühler nach dem Burgenländer ausgestreckt haben. Nachdem die „Bild“ Didi Kühbauer zunächst mit dem abstiegsgefährdeten VfL Wolfsburg in Verbindung brachte – für die „Wölfe“ spielte Kühbauer selbst einst zwei Jahre lang –, werden nun auch FC Augsburg und Borussia Mönchengladbach als mögliche Ziele gehandelt.
Vor allem bei Gladbach dürfte Kühbauers Name intern hoch im Kurs stehen. Dort arbeitet mit Rouven Schröder ein Sportchef, der die Arbeit des LASK-Trainers aus nächster Nähe beobachten konnte. Schröder war vergangene Saison bei FC Red Bull Salzburg tätig und erlebte hautnah, wie Kühbauer mit dem WAC und später dem LASK die Liga aufmischte.
LASK-Vertrag bis 2027
Auch Augsburg beschäftigt sich offenbar intensiv mit dem 55-Jährigen. Dort ist die Zukunft von Interimstrainer Manuel Baum weiter offen. Kühbauer selbst macht aus seinen Ambitionen kein Geheimnis. Ein Wechsel ins Ausland sei „immer ein Ziel“ gewesen, erklärte der Doubletrainer zuletzt im ORF. Gleichzeitig betonte er aber auch, dass der nächste Schritt „wirklich passen“ müsse. Nach den intensiven Wochen mit dem LASK wolle er die Situation derzeit noch in Ruhe auf sich zukommen lassen.
Ganz einfach wäre ein Abgang allerdings nicht. Kühbauer steht in Linz noch bis 2027 unter Vertrag – jeder Interessent müsste also tief in die Tasche greifen.