Patrick Wimmer ist nach der WM bereits voll im Mannschaftstraining bei seinem neuen Verein. Beim Trainingslager der Hoffenheimer rechnete der 25-Jährige nun mit der Schattenseite des Profi-Fußballs ab.
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Denn während der ehemalige Austria- und Wolfsburg-Star nun in Hoffenheim auf Torjagd geht, wo die mediale Aufmerksamkeit derzeit noch geringer ist, kennt er es auch anders. In der BILD rechnet er nun knallhart ab: "Was mich am Profifußball wirklich extrem stört, sind anonyme Beleidigungen und Drohungen in den sozialen Medien."
Dabei hält er allerdings fest, dass es nicht um ihn selbst geht. Dabei ist sein neuer Arbeitgeber in den traditionellen Fanszenen alles andere als beliebt. Gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp gab es immer wieder geschmacklose Anfeindungen.
Wimmer hat keine Angst
Wimmer stellt allerdings klar: "Wenn jemand ein Problem mit mir hat, kann er es mir ins Gesicht sagen. Aber dieses anonyme Draufhauen verstehe ich nicht. Solange es mich betrifft, kann ich damit umgehen." Der Wechsel hat allerdings nichts mit den zunehmenden Hass-Postings auf Social Media zu tun.
Den ernsten Moment nutzt er dennoch, um eine Kampfansage an die Konkurrenz zu schicken: "Wenn wir eine überragende Saison spielen, in der Bundesliga Bayern-Verfolger Nummer eins sind, plötzlich im Pokal-Halbfinale und Europapokal-Viertelfinale stehen, dann wird das Medieninteresse sicher auch noch größer werden." Damit könnte er dann auch in den Fokus solcher Kommentare rücken.
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Dabei gibt es allerdings eine Grenze für den 25-Jährigen. Wimmer: "Sobald aber meine Frau oder meine Familie angegriffen werden, hört für mich der Spaß auf, da verläuft die Grenze." Dennoch bereut er es nicht, Profi-Fußballer geworden zu sein: "Fußballprofi zu werden war nie mein großer Plan oder mein Traum. Aber ich bin dankbar, dass sich alles so entwickelt hat. Die negativen Begleiterscheinungen gehören leider dazu, aber insgesamt überwiegt ganz klar die Freude darüber, diesen Beruf ausüben zu dürfen."
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