40-STUNDEN-KURS

OÖ braucht mehr Rettungsschwimmer

Rettungsschwimmen
Je mehr Hitzewellen desto mehr Badetote werden zu betrauern sein.
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Eine schwarze Serie schockte zum Beginn der Bade-Saison: Innerhalb von einer Woche gab es in Österreich 12 Todesfälle beim Baden und Schwimmen. "Viele Menschen unterschätzen, wie schnell eine Situation im Wasser kritisch werden kann. Wer Rettungsschwimmen lernt, entwickelt nicht nur technische Fähigkeiten, sondern auch das nötige Verantwortungsbewusstsein, um in Notfällen richtig zu handeln", sagt Michael Heilbrunner, Landesreferent für Schwimmen und Rettungsschwimmen im OÖ. Jugendrotkreuz.

Im Linzer Parkbad Linz trainieren derzeit angehende Rettungsschwimmer, Rettungsschwimmlehrer und Helfer für den Ernstfall. Die rund 50 Teilnehmer der drei Kurse ziehen Personen aus dem Wasser, üben Befreiungsgriffe und trainieren Rettungsszenarien unter Zeitdruck. In 40 Stunden lernen die Rettungsschwimmer jene Fähigkeiten, die im Ernstfall Leben retten können.

Man muss 25 Meter tauchen können

Die Anforderungen lauten u.a. 30 min Dauerschwimmen, davon 10 min Rückenschwimmen ohne Armtätigkeit, 300 m Schwimmen in Überkleidern 25 m Streckentauchen, dreimaliges Tieftauchen (3-4 m) mit Heraufholen eines ca. 5 kg schweren Gegenstandes, je 50 m Retten einer etwa gleich schweren Person, beide bekleidet, mit Kopf-, Achsel-, Fessel- und Seemannsgriff.


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