Soforthilfe

Reibende Oberschenkel im Sommer? Diese Tipps helfen sofort

Junge Frau in Sommerkleidung lehnt an bunter Wand aus Rosa und Türkis.
© Getty Images
Im Sommer kennen viele das unangenehme Problem: Die Oberschenkel reiben aneinander, die Haut wird rot, brennt und kann sogar wund werden. Mit diesen einfachen Tricks lässt sich das verhindern.
OE24 auf Google bevorzugen

Sobald die Temperaturen steigen, leiden viele Menschen unter sogenannten "Chafing" (dt. Wundscheuern), einer schmerzhaften Hautreizung, die durch Reibung entsteht. Besonders beim Gehen oder längeren Spaziergängen kann die Haut an den Innenseiten der Oberschenkel wund werden. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich das Problem meist einfach vermeiden.

1. Deoroller als Geheimtipp

Ein einfacher Deoroller kann bei reibenden Oberschenkeln überraschend gut helfen. Vor allem transparente Roll-ons bilden einen dünnen Film auf der Haut, wodurch die Reibung verringert wird. Gleichzeitig können sie Schweiß reduzieren: Ein weiterer Vorteil, denn Feuchtigkeit verstärkt das Aneinanderreiben der Haut zusätzlich. Wichtig: Verwenden Sie den Deoroller nur auf unverletzter Haut. Ist die Haut bereits wund oder gereizt, kann das Auftragen, insbesondere bei alkoholhaltigen Produkten, stark brennen.

2. Vaseline oder Wundschutzcreme auftragen

Zwei Frauen in Sommerkleidung lehnen an roter Wand, eine hält eine Netztasche mit Obst.
Zwei Frauen in Sommerkleidung lehnen an roter Wand, eine hält eine Netztasche mit Obst. © Getty Images

Auch Vaseline oder eine fetthaltige Wundschutzcreme können helfen. Sie bilden eine gleitende Schutzschicht auf der Haut und verhindern, dass die Oberschenkel direkt aneinanderreiben.

3. Radlershorts unter Kleidern tragen

Ein echter Sommerklassiker sind dünne Radlerhosen oder nahtlose Shorts unter Kleidern und Röcken. Sie schützen die Haut zuverlässig vor Reibung und sorgen gleichzeitig für ein angenehmes Tragegefühl.

4. Auf atmungsaktive Kleidung setzen

Leichte Stoffe wie Baumwolle oder Funktionsmaterialien transportieren Feuchtigkeit besser ab als synthetische Materialien. Da Schweiß die Reibung zusätzlich verstärken kann, lohnt sich luftige Kleidung besonders an heißen Tagen.

5. Babypuder kann helfen

Babypuder oder spezielle Körperpuder nehmen Feuchtigkeit auf und halten die Haut trockener. Dadurch wird die Reibung reduziert. Allerdings muss das Puder im Laufe des Tages häufig erneuert werden.

6. Schweiß möglichst reduzieren

Je trockener die Haut bleibt, desto geringer ist das Risiko für wunde Stellen. Wer stark schwitzt, kann unterwegs ein kleines Handtuch oder Feuchttücher dabeihaben, um die Haut zwischendurch vorsichtig trocken zu tupfen.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden