Wildwechsel

Runter vom Gas! HIER müssen Autofahrer jetzt aufpassen

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Auf Oberösterreichs Wiesen und an Waldrändern startet die Brunftzeit beim Rehwild. Der Landesjagdverband appelliert an Autofahrer, wegen des erhöhten Risikos für Wildwechsel besonders achtsam zu sein.
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Von Mitte Juli bis Mitte August geht es auf den Wiesen und an den Waldrändern in Oberösterreich richtig wild zu. Beim Rehwild beginnt in diesen Wochen die Brunft, weshalb die Böcke wieder aktiv auf der Suche nach Partnerinnen sind. Dann wird in der Natur intensiv verfolgt, geprüft und umworben. Auch wenn es für Beobachter oft so aussieht, als würde der Bock die Geiß ununterbrochen vor sich her "hetzen", gibt in Wahrheit eigentlich das Weibchen den genauen Takt vor, wie der Landesjagdverband OÖ auf seiner Instagram-Seite erklärt. Nur die Geiß entscheidet letztendlich darüber, ob sie überhaupt paarungsbereit ist.

Höchste Vorsicht im Straßenverkehr

Wegen dieses Verhaltens gilt laut den Experten des Landesjagdverbandes aktuell die dringende Warnung: "Achtung im Straßenverkehr!" Besonders in den frühen Morgen- sowie in den späten Abendstunden ist von allen Lenkern erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Vor allem auf Straßen entlang von Wäldern, Wiesen und landwirtschaftlichen Feldern sollten Autofahrer jetzt konsequent den Fuß vom Gas nehmen und zu jeder Zeit mit einem plötzlichen Wildwechsel rechnen.

Mysteriöse Spuren im Gras

Wer abseits der Straßen in der Natur unterwegs ist, kann mit etwas Glück sogenannte "Hexenringe" entdecken. Wenn der Bock die Geiß bei der Paarung immer wieder im Kreis treibt, entstehen durch die Hufe der Tiere auffällige runde Spuren im Gras oder im Getreide. Weil jedoch nicht alle Geißen zur exakt gleichen Zeit paarungsbereit sind, erstreckt sich die Brunft über mehrere Wochen. Wer dieses Naturschauspiel beobachten möchte, sollte aber unbedingt ausreichend Abstand halten und den Tieren die nötige Ruhe lassen, appelliert der Verband.

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