Putins Albtraum
Selenskyj greift vor wichtigem Gipfel an
Nach Angaben Selenskyjs richtete sich der nächtliche Angriff gegen Infrastruktur, die mit dem russischen Militär in Verbindung steht. Neben dem Ölterminal nahe St. Petersburg seien auch Ziele auf dem Marinestützpunkt Kronstadt attackiert worden. Zudem wurde eine Waffenfabrik in der Region Tambow als Ziel genannt.
Eingeschränkter Flugverkehr
Russische Behörden bestätigten unterdessen Drohnenangriffe auf die Region rund um St. Petersburg. Gouverneur Alexander Beglow erklärte, dass mehrere Infrastruktureinrichtungen beschädigt worden seien. Todesopfer habe es nach bisherigen Angaben jedoch nicht gegeben
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Auch am Flughafen Pulkowo kam es zeitweise zu Einschränkungen im Flugverkehr. Russische Einsatzkräfte waren in mehreren Bezirken im Einsatz.
Wirtschaftsforum unter Sicherheitsdruck
Der Angriff erfolgte ausgerechnet am Tag der Eröffnung des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg. Die Veranstaltung gilt als wichtigstes Wirtschaftstreffen Russlands und wird oft als "russisches Davos" bezeichnet. Auch Präsident Wladimir Putin wird dort erwartet.
Beobachter gehen davon aus, dass die Angriffe auch eine symbolische Wirkung entfalten sollten. Das Forum soll Russlands wirtschaftliche Stärke demonstrieren – nun steht es unter dem Eindruck neuer Drohnenattacken.
Moskau spricht von 354 abgefangenen Drohnen
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden in der Nacht 354 ukrainische Drohnen abgeschossen. Dennoch kam es in der Region St. Petersburg zu Treffern und Schäden an Infrastruktur.
Mit den Angriffen setzt die Ukraine ihre Strategie fort, militärische Einrichtungen sowie Energieinfrastruktur weit hinter der Front ins Visier zu nehmen. Ziel ist es, Russlands militärische Logistik und Versorgungskapazitäten zu schwächen.
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