Biodiversität

SPAR-Vielfaltspreis: Wiener Volksschule begeistert

© Spar
Die Offene Volksschule Herderplatz in Wien-Simmering wurde mit dem SPAR-Vielfaltspreis 2025/26 ausgezeichnet. Mit einem kreativen Biodiversitätsprojekt verwandelten die Kinder ihren Schulalltag in einen lebendigen Lernort für Natur, Nachhaltigkeit und Verantwortung.
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Große Freude an der Offenen Volksschule Herderplatz in Wien-Simmering: Die Bildungseinrichtung wurde mit dem SPAR-Vielfaltspreis 2025/26 für Wien ausgezeichnet. Prämiert wurde das Projekt "Wer wohnt denn da? Nützlings- und Gemüsegarten für Zwei-, Vier-, Sechs- und Achtbeiner", das Kindern die Bedeutung von Biodiversität auf spielerische und praxisnahe Weise näherbringt.
SPAR unterstützte das Projekt mit 1.000 Euro. Zum Ende des Schuljahres zeigt sich, dass aus der ursprünglichen Idee weit mehr geworden ist als ein Schulprojekt: Der Garten entwickelte sich zu einem lebendigen Lernraum, in dem die Kinder pflanzten, beobachteten und Verantwortung für ihre Umwelt übernahmen.

SPAR zeichnet innovative Schulprojekte aus

Insgesamt wurden österreichweit 36 Projekte eingereicht. Erstmals vergab SPAR den Vielfaltspreis an Volksschulen. Die Jury überzeugte in Wien besonders das Engagement der Offenen Volksschule Herderplatz, die Biodiversität erfolgreich in den Schulalltag integrierte. SPAR-Geschäftsführer Alois Huber zeigte sich beeindruckt: "Fantastisch, was hier in einem Schuljahr entstanden ist. Die Kinder haben mit viel Neugier und Einsatz gezeigt, wie lebendig Nachhaltigkeit im Schulalltag sein kann."

Nützlingsgarten als grünes Klassenzimmer

Mehrere Klassen beschäftigten sich das gesamte Schuljahr intensiv mit dem neu angelegten Schulgarten. Auf einer eingezäunten Fläche vor der Schule entstand ein Nützlingsgarten für heimische Insekten und Pflanzen. Unterstützt wurde das Vorhaben von der Umweltberatung. Im Frühjahr bepflanzten die Schülerinnen und Schüler Hochbeete mit Gemüse. Dabei lernten sie nicht nur, wo Lebensmittel herkommen, sondern entwickelten auch ein Bewusstsein für gesunde Ernährung und nachhaltigen Konsum.

Lernen über Generationen hinweg

Der Garten wurde darüber hinaus zum Ausgangspunkt für fächerübergreifenden Unterricht und generationsübergreifende Aktivitäten. Die Kinder sammelten praktische Erfahrungen, beobachteten die Natur aus nächster Nähe und stärkten gleichzeitig ihr Verantwortungsbewusstsein.
Schuldirektorin Bettina Greilinger zieht eine positive Bilanz: "Die Kinder haben spielerisch gelernt, wie vielfältig Natur sein kann. Was in der Schule wächst, wirkt oft in die Familien hinein – im Freien, beim Essen und beim Einkaufen."
Nach dem erfolgreichen ersten Jahr prüft die Schule nun, welche Elemente des Projekts dauerhaft fortgeführt werden können. Damit könnte der Nützlings- und Gemüsegarten auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts und ein Vorzeigeprojekt für gelebte Nachhaltigkeit in Wien-Simmering bleiben.

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