Dichter Nebel
Tausende Urlauber sitzen seit Tagen in Portugal fest
Ein dichter Nebel hat seit Samstag den Flughafen João Paulo II in Ponta Delgada (Portugal) lahmgelegt. Über 17.000 Passagiere sind laut dem regionalen Fernsehsender "RTP Açores" dort gestrandet. Viele von ihnen müssen am Flughafen übernachten, weil sie keine Unterkunft mehr finden. Es mussten über 200 Flüge gestrichen werden.
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Die Flughafenbehörde hat schon in mehreren Bereichen des Terminals Feldbetten für gestrandete Passagiere vorbereitet. Am Dienstag konnten die ersten Flugzeuge Ponta Delgada verlassen. Doch der Rückstau ist weiterhin sehr lang. Der Flughafen Ponta Delgada ist der wichtigste Verkehrsknotenpunkt der Inselgruppe.
Generalstreik verschärft Lage
Die Lage auf der Insel wird wegen eines für Mittwoch geplanten landesweiten Generalstreiks in Portugal verschärft. An diesem werden Flughafenmitarbeiter, Kabinenpersonal und Vertreter des Transportsektors teilnehmen. Laut Schätzungen könnten über 500 Flüge davon beeinträchtigt oder gestrichen werden. Flüge am Dienstag und Donnerstag könnten auch betroffen sein. Die Airlines müssen ihre Verbindungen und Besatzungen umverteilen.
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Vom Streik werden voraussichtlich die größten Flughäfen Portugals betroffen sein, darunter fallen Lissabon, Porto, Faro, Funchal auf Madeira und Ponta Delgada auf den Azoren. Wie portugiesische Medien berichten, bereitet die nationale Fluggesellschaft TAP Air Portugal die Streichung von bis zu 300 Flügen vor. Von Beeinträchtigung könnten auch weitere Fluglinien, wie Azores Airlines, SATA Air Açores und die Billigfluglinien Ryanair und easyJet, betroffen sein.
Die Fluggesellschaften appellieren an Reisende nach Portugal, Madeira oder auf die Azoren, dass sie den Status ihrer Flüge genau beobachten sollen. Passagiere haben bei annullierten Flügen Anspruch auf Umbuchungen oder Rückerstattung, so das EU-Recht. Der Grund des Ausfalls bestimmt, ob zusätzliche Entschädigungen beansprucht werden können.
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