Wieder Ende Juni

Termin für das Donauinselfest 2027 steht

Große Menschenmenge auf dem Donauinselfest in Wien mit Zeltständen und Hochhaus im Hintergrund.
© APA/FLORIAN WIESER
Die Debatte um die extreme Sommerhitze lässt die Veranstalter des Donauinselfests kalt. Trotz Rufen nach einer Verlegung man auch im kommenden Jahr am traditionellen Termin im Juni fest.
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Das Donauinselfest wird 2027 wieder Ende Juni stattfinden - konkret von 25. bis 27. Juni. Das kündigte Jörg Neumayer, Landesparteisekretär der SPÖ Wien, die das Festival veranstaltet, im APA-Gespräch an. Damit zeigen sich die Organisatoren einigermaßen unbeeindruckt von derzeitigen Debatten infolge der extremen Juni-Hitzewelle, wegen der inzwischen etwa auch über eine Vorverlegung der Sommerferien nachgedacht wird.

Die Festveranstalter hatten heuer Glück. Denn aufgrund des Formel 1-Grand Prix' in Spielberg am vergangenen Juni-Wochenende wurde die Inselparty von vornherein um eine Woche nach hinten auf den 3. bis 5. Juli verschoben, womit man an der Rekordhitzewelle gerade noch vorbeigeschrammt ist. Warum also das DIF in Zukunft nicht gleich auf einen denkbar kühleren Zeitraum verlegen? "Was wir heuer erlebt haben, war eine Extremwetterlage, die auch von Meteorologen als ganz besonders anerkannt worden ist", erklärte Neumayer. "Wir gehen in der Planung nicht davon aus, dass sich das so wiederholen wird."

Wetter immer große Herausforderung

Falls doch, "wird man sich anschauen, wie man damit umgeht". Bei Großevents müsse jeder Ausrichter seinen Platz im Veranstaltungskalender finden. Das Wetter sei grundsätzlich immer eine der größten Herausforderungen, ergänzte DIF-Projektleiterin Julia Healy: "Es kann zum Beispiel auch Anfang Juni schon sehr heiß sein oder sehr viel regnen. Wir müssen uns von Jahr zu Jahr nach vorne hanteln und uns die Rahmenbedingungen anschauen."

Wäre eine dreitägige Open-Air-Party mit Spitzenwerten von 40 Grad überhaupt durchführbar gewesen? Ja, sagte Neumayer. Man hätte im Fall des Falles über Zusatzmaßnahmen nachgedacht zu schon vorhandenen Dingen wie Trinkwasserbrunnen, Kühltücher, gesponserte Kopfbedeckungen und Rückzugsmöglichkeiten. "Wir könnten sicher auch mit sehr hohen Temperaturen gut umgehen", ist der Sozialdemokrat überzeugt. Angesprochen auf ein Alkoholverbot bei Extremhitze, wie es etwa bei Festivals in Frankreich durchgesetzt wurde, meinte Neumayer, das schaue man sich dann im Bedarfsfall an.

Dieses Jahr bleiben den Organisatoren derlei Abwägungen jedenfalls dank angenehm-sommerlicher Temperaturen erspart. Auch am heutigen letzten Festtag wird das Thermometer wohl deutlich unter 30 Grad bleiben und vielleicht sogar der eine oder andere Regenschauer für zusätzliche Abkühlung sorgen. Musikalisch stehen am Finaltag etwa noch Kamrad und Italopopper Nico Santos auf der Hauptbühne, die Mittelalter-Spaßmetal-Formation Feuerschwanz auf der Rockbühne, Schlagerlegende Jazz Gitti - kürzlich 80 geworden - auf der Austrohits-Bühne oder die Wienerlied-Neudeuter Kollegium Kalksburg auf der Wiener Liedkunst Bühne am Programm.

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