Vergewaltigung
Trans-Polizist zu drei Jahren Haft verurteilt
Die Schuldsprüche ergingen wegen Vergewaltigung, Missbrauchs von Jugendlichen, Körperverletzung und Besitzes von Kinderpornografie. Maja S. gestand nach Gerichtsangaben vollumfänglich.
Generalstaatsanwaltschaft und Verteidigung hatten sich zu Prozessbeginn auf einen Strafrahmen von drei bis dreieinhalb Jahren geeinigt. Voraussetzung war das Geständnis. Die Öffentlichkeit war bei der Verhandlung ausgeschlossen, auch die Plädoyers fanden hinter verschlossenen Türen statt. Das Opfer sollte nach einem Täter-Opfer-Ausgleich entschädigt werden, die "Südwest Presse" nennt 11.000 Euro.
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Täter nun in der Männervollzugsanstalt
Laut der Urteilsbegründung, aus der die "Süddeutsche Zeitung" zitiert, schickte S. der Tochter einer Bekannten schon im Sommer 2024 eine pornografische Nachricht.
Im August 2025 nahm er das Mädchen, damals 15, auf einen Motorradausflug mit. In der Kabine der Damentoilette eines Schnellrestaurants an der A 8 drückte er es gegen die Wand, begrapschte es und vergewaltigte es.
Auf Dateien, die bei S. gefunden wurden, sind nach Angaben der Ermittler Gewaltszenen an Kindern zu sehen. Die jüngsten Opfer sollen etwa drei Jahre alt gewesen sein. Den Vorwurf, er habe auch tierpornografische Videos mit einem Hund hergestellt und verbreiten wollen, ließ das Gericht fallen. Die Verbreitung ist nach dem Strafgesetzbuch Voraussetzung für eine Strafe.
Untergebracht ist der verurteilte Ex-Polizist nun in der Männerabteilung der Justizvollzugsanstalt München.
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