ÖBB-Baustellen-Chaos
Umfangreiche Modernisierung rund um Klosterneuburg startet
In Klosterneuburg wird der Sommer für Pendler:innen wohl zur Geduldsprobe: Die ÖBB und das Land Niederösterreich starten ab Juli 2026 ihre Bauarbeiten auf der Franz-Josefs-Bahn sowie an der B14, mit weitreichenden Auswirkungen auf Bahn- und Autoverkehr.
Bahn: Eingleisig, Umleitungen, Ausfälle
Zwischen Kritzendorf und St. Andrä-Wördern wird von 4. Juli bis 7. September großflächig gebaut. Die Strecke ist nur mehr eingleisig befahrbar und teilweise sogar nachts komplett gesperrt.
Die Folge:
- REX-Züge fahren eingeschränkt, halten aber in Klosterneuburg-Kierling und St. Andrä-Wördern
- S40 fährt nur teilweise, Enden/Start in Teilabschnitten
- R40 fällt komplett aus
- Ersatzbusse und Regionalbusse übernehmen Teile der Strecke
Auch Lärm und Nachtarbeiten bleiben für Anrainer nicht aus, dennoch versichern die ÖBB die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.
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B14 komplett dicht
Parallel wird der Johanna-Tunnel auf der B14 in Klosterneuburg saniert:
- 6. bis 27. Juli: komplette Umfahrung gesperrt
- danach bis 16. August: Teilsperre
- großräumige Umleitungen über A22/S5
Auch innerorts wird der Verkehr umgeleitet.
Norden wieder frei
Zumindest gute Nachrichten aus dem Norden: Die Sperre zwischen Sigmundsherberg und Absdorf-Hippersdorf ist seit 10. Juni beendet, die Züge fahren wieder normal.
Fazit
Sommer 2026 bedeutet für die Region Klosterneuburg: Zug-Einschränkungen, Straßensperren und Umleitungen gleichzeitig, ÖBB und Land versprechen zwar bessere Infrastruktur, aber das bedeutet zuerst viel Geduld für Pendler und Autofahrer.
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