Ab Oktober
Völlig neu: Amazon ändert beliebtes Produkt
Immer mehr Menschen kommen um Amazon und Produkte des Online-Riesen nicht mehr umher. Dennoch bleibt man vor Änderungen beliebter Artikel nicht verschont. Während oftmals der Unmut groß ist, wenn etwas vermeintlich verbessert wird, sorgt die neueste Adaptierung für Jubelstürme.
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Die neueste Version des Amazon Fire Sticks soll der nächste Schritt sein und vieles noch mehr vereinfachen oder schnellere Bedienungen ermöglichen. Es soll die Streaming-Hardware revolutionieren. Laut Android Authority soll der verbesserte Fire TV Stick 4K Inhalte und Apps schneller laden und sich preislich nicht verändern.
Zeitgleich wird auch die Fernbedienung grundlegend geändert. Sie soll zukünftig über asymmetrisch geformte Tasten verfügen, wodurch die Tasten leichter zu unterscheiden sind und Menschen mit eingeschränkter Sicht den Umgang massiv erleichtern. Zusätzlich erhält das Gerät eine neue Zusatztaste, die man nach eigenen Bedürfnissen einstellen kann.
Neue Energieversorgung
Neu an Bord ist die praktische "Direct Power"-Funktion: Der Stick lässt sich mit dem beiliegenden Kabel direkt über den USB-Port des TV-Geräts mit Energie versorgen, was den Kabelsalat hinter dem Bildschirm deutlich reduziert. Im Lieferumfang spart der Hersteller allerdings Zubehör ein: Standardmäßig verzichtet Amazon auf ein separates USB-Netzteil sowie auf das bisher übliche HDMI-Verlängerungskabel. Zudem müssen Heimkino-Enthusiasten einen technischen Rückschritt hinnehmen, da der neue Stick im Gegensatz zu früheren Generationen weder Dolby Vision noch einen direkten Dolby-Atmos-Decoder unterstützt.
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Mit der neuen Technik soll das Abspielen von Inhalten um 20 bis 40 Prozent schneller gehen. Amazon verabschiedet sich beim neuen Modell schrittweise vom bisherigen, auf Android basierenden Fire OS und führt das hauseigene Vega-Betriebssystem ein. Die Plattform bietet eine direkte Anbindung an den Sprachassistenten Alexa Plus sowie das aktuelle Fire-TV-Bedienkonzept. Laut Angaben des Konzerns stehen für Vega OS bereits über 2.000 Apps zur Verfügung.
Nicht alle Apps funktionieren
Es gibt aber auch einen entscheidenden Nachteil. Da Vega OS technisch nicht auf Android aufbaut, lassen sich klassische APK-Dateien auf dem neuen Stick allerdings nicht mehr ausführen. Für Entwickler bedeutet der Schritt, dass bestehende Anwendungen an die neue Entwicklungsumgebung angepasst werden müssen.
Mit der Neueinführung strafft Amazon seine Hardware-Struktur in drei Leistungsstufen. Das Einstiegssegment bildet der Fire TV Stick HD, die goldene Mitte besetzt der neue Fire TV Stick 4K, während der Fire TV Stick 4K Max der auf Gaming und gehobene Heimkinoansprüche abzielt. Für maximale Performance verbleibt der Fire TV Cube im Programm, bestehende Altmodelle werden noch bis zum Auslaufen der Lagerbestände abverkauft. Die Kosten der neuen Fire Sticks bleiben zwischen 20 und 80 Euro in der gewohnten Preisklasse.
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