VW-Sparprogramm: Protest vor Aufsichtsratssitzung

Ein als Sensenmann verkleideter Demonstrant vor VW-Werk, Streik von IG Metall und VW-Mitarbeitern im Hintergrund.
© APA/AFP/JENS SCHLUTER
Bis zu 100.000 Stellen könnten weltweit wegfallen.
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Vor dem Beginn der Aufsichtsratssitzung zu möglichen Einschnitten beim deutschen VW-Konzern haben Beschäftigte in Wolfsburg lautstark protestiert. Mehrere Hundert Beschäftigte zogen mit Tröten und Sirenen vor das Vorstandshochhaus, wo das Gremium um 14.30 Uhr zusammengekommen ist.

Angeführt wurde der Demonstrationszug von der IG-Metall-Vorsitzenden Christiane Benner und Betriebsratschefin Daniela Cavallo, die dem Gremium beide angehören. "Vereint für unsere Zukunft kämpfen", stand auf einem Transparent. Dass vier Werke geschlossen werden, das werde die IG Metall nicht mitmachen, sagte Benner in ihrer kurzen Rede. "Das werden wir nicht akzeptieren."

100.000 Jobs

Laut "Manager Magazin" will VW seinen Sparkurs deutlich verschärfen: Bis zu 100.000 Stellen könnten weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Vier Werken des VW-Konzerns in Deutschland droht demnach sogar die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm.

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