Frenkie Schinkels

Warum Infantino und Trump "super" Vorbilder sind

US-Präsident Trump, Gianni Infantino.
© getty
Die zwei Selbstdarsteller lassen kein Fettnäpfchen aus.
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Wenn Sie meine täglichen Auftritte in der oe24-Morning-WM-Show mit Wolfgang Fellner verfolgen, dann wissen Sie, dass ich mir auch da kein (Klopapier-)Blatt vor den Mund nehme. FIFA-Boss Gianni Infantino bringt mich fast täglich in Fahrt – erst recht in Verbindung mit US-Präsident Donald Trump.

Unterste Schublade

Doch jetzt schaffte es eine Dame, das tiefe Niveau der beiden Selbstdarsteller zu toppen. Celeste Amarilla, Senatorin aus Paraguay, beleidigte Kylian Mbappé nach dem Achtelfinal-Aus ihres Landes gegen Frankreich aus unterster Schublade (N-Wort ...). Dann legte sie mit "Hurensohn" noch nach. Unglaublich!

Die Fußball-WM ist die größte Sportbühne. Alle Darsteller sollten als Vorbilder agieren – auch bei Niederlagen. Bei Paraguay war das Gegenteil der Fall – als die Spieler auf dem Platz Mbappé, Dembélé & Co. niederholzten, dachten wir, schlimmer geht‘s nimmer.

Ich hoffe, dass solche Entgleisungen nicht Schule machen. Oder glaubt jetzt jede oder jeder, dass sie sich wie Trump und "Buddy" Infantino aufführen dürfen?

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