Razzia

Wiener Handyshop flog wegen illegaler Vapes auf

© Gruppe Sofortmaßnahmen
Hunderte verbotene E-Zigaretten im Geschäft und illegale Hackler hinter der Budel. Bei einer scharfen Schwerpunktaktion flogen mehrere Betriebe krachend auf.
OE24 auf Google bevorzugen

Insgesamt acht Betriebe in den Bezirken Wieden, Margareten und Mariahilf bekamen am vergangenen Donnerstag unangekündigten Besuch von den Behörden. Die Gruppe Sofortmaßnahmen führte gemeinsam mit dem Zollamt Österreich, dem AMS, der Österreichischen Gesundheitskasse sowie der Wiener Polizei eine großangelegte Schwerpunktaktion durch. Das Ziel der Ermittler war die genaue Überprüfung von arbeits-, sozialversicherungs- und gewerberechtlichen Bestimmungen.

Illegale Vapes im Handyshop

Einen Volltreffer landeten die Beamten in einem Handyshop im 5. Bezirk. In Margareten stellte die Exekutive in enger Zusammenarbeit mit dem Zollamt eine beachtliche Menge an illegalen E-Zigaretten sicher. Insgesamt wurden 327 Stück aus dem Verkehr gezogen und nach dem Finanzstrafgesetz beschlagnahmt. Bei den sichergestellten Produkten handelt es sich um in der EU illegale Erzeugnisse, da sowohl die zulässige Füllmenge des Liquidtanks als auch die maximal zulässige Anzahl an Zügen deutlich überschritten wurden.

Anzeigen wegen Schwarzarbeit

Gruppe Sofortmaßnahmen im Einsatz © Gruppe Sofortmaßnahmen

Neben den verbotenen Rauchwaren deckten die Kontrolleure bei der Schwerpunktaktion auch massiven Pfusch auf. Die Beamten erwischten insgesamt fünf Personen, die mutmaßlich illegal beschäftigt waren. Das hat nun weitreichende rechtliche Konsequenzen für die betroffenen Betriebe. Das AMS erstattete in weiterer Folge vier Anzeigen nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz. Die Österreichische Gesundheitskasse brachte fünf Anzeigen nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz ein. Seitens der städtischen Dienststellen wurden zudem neun weitere Anzeigen ausgestellt.

"Gehen mit vollen Härte des Gesetzes vor"

Für die Erwischten gibt es jedenfalls keine Gnade, wie die offizielle Ansage der Stadt klarmacht.

"Bei Schwarzarbeit, Abgabenbetrug oder Verstößen gegen Jugend- und Nichtraucherschutzbestimmungen, wie etwa dem illegalen Handel mit E-Zigaretten, gehen wir mit der vollen Härte des Gesetzes vor. Ich danke dem Zollamt Österreich sowie den beteiligten Dienststellen für die professionelle und effektive Zusammenarbeit", betont Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen.

Für die Erwischten gibt es jedenfalls keine Gnade, wie die offizielle Ansage der Stadt klarmacht.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden