11 Mrd. Euro aus Rettungsschirm nach Irland geflossen
Irland hatte Ende November nach langem Zögern beschlossen, unter den Rettungsschirm von EU und Währungsfonds zu schlüpfen. Die Schuldenlast nach einer schweren Bankenkrise war zu erdrückend geworden. Insgesamt sind für die Irland-Rettung maximal 85 Mrd. Euro vorgesehen, 17,5 Mrd. Euro davon will das Land aus eigenen Töpfen aufbringen.
Irland hatte im vergangenen Jahr nach immer neuen staatlichen Finanzspritzen für die Banken sein Haushaltsdefizit auf das Rekordniveau von 32 Prozent geschraubt. Die Bilanzen der Banken hatten einer Erhebung des Internationalen Währungsfonds zufolge das Fünffache des Bruttoinlandsprodukts erreicht.
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