ATX weitet Verluste aus

Die Wiener Börse hat heute, Montag, am Nachmittag bei schwachem Volumen seine Verluste ausgeweitet. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 2.339,74 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 0,79 Prozent.

Nach einem recht ruhigen Vormittagshandel drehte die Wiener Börse am frühen Nachmittag deutlich ins Minus ab. Belastet wurden die Aktienmärkte dabei unter anderem von erhöhten Sorgen rund um eine Abspaltung Schottlands von Großbritannien im Vorfeld der Abstimmung am 18. September. Ebensowenig Positives brachte das Stimmungsbarometer der Investmentberatung Sentix: Das Konjunkturbarometer brach im September um 12,5 auf minus 9,8 Punkte ein. Wie Sentix mitteilte, ist das der niedrigste Stand seit Juli 2013. Zudem fielen die Einfuhren Chinas im August den zweiten Monat in Folge auf ihr schwächstes Niveau seit einem Jahr.

An der Wiener Börse standen die Aktien der Raiffeisen Bank International (RBI) im Fokus: Das Geldhaus zahlt nun auch das von privaten Investoren gehaltene Partizipationskapital (PS) in Höhe von 750 Mio. Euro zur Gänze zurück. Die Rückzahlung ist für Mittwoch, den 10. September geplant, teilte die RBI heute mit. Das staatliche PS-Kapital in Höhe 1,75 Mrd. Euro war bereits im Juni zurückgezahlt worden. Die RBI-Aktie rutschte mit minus 2,10 Prozent auf 20,76 Euro ans untere Ende des ATX.

Auch die Papiere der Branchenkollegin Erste Group verbilligten sich um 1,47 Prozent. Stärkster ATX-Wert waren indessen die Papiere von Lenzing, die sich um 0,91 Prozent verteuerten.