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Binder+Co: Auftragslage zieht wieder an

Die auf Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik spezialisierte börsennotierte steirische Binder+Co blickt auf ein schwieriges erstes Halbjahr zurück. Nach schwachen Auftragseingängen vor allem im ersten Quartal 2014 habe die Nachfrage und Auftragslage für das zweite Halbjahr jedoch wieder deutlich angezogen, hieß es bei einem Pressegespräch.

Der Umsatz von Binder+Co ist im ersten Halbjahr wie bereits im August berichtet wurde um 22,6 Prozent auf 35,8 Mio. Euro gesunken. Binder+Co-Vorstand Karl Grabner erklärt dies mit den schwachen Auftragseingänge im ersten Quartal, wobei jedoch schon im zweiten Quartal eine Trendwende verzeichnet worden sei. Mitte des Jahres habe man bei 54 Mio. Euro an neuen Aufträgen gehalten, womit der Wert der Vergleichsperiode deutlich übertroffen wurde. "Ende Juni lag unser Auftragsstand mit 54,8 Mio. Euro um beachtliche 42 Prozent über dem Vorjahreswert von 31,86", sagte Grabner.

Im dritten Quartal sehe es "wieder gut aus", schilderte der Vorstand. "Die Auftragseingangs-Flaute ist Vergangenheit", so Grabner. Vom aktuellen Auftragsstand würden sich jedoch rund 23,5 Mio. Euro erst nach 2014 und darüber hinaus auswirken, räumte Grabner ein. Der schwache Umsatz belaste das EBIT mit 0,5 Mio. Euro (nach einem Plus von 2,3 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2013).

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Während die Umsätze in den Segmenten Verfahrenstechnik und Umwelttechnik jeweils unter den Vorjahreswerten lagen, habe der Umsatz in der Aufbereitungstechnik zugelegt und mache nunmehr einen Anteil von 52,6 Prozent am Gesamtumsatz aus. In der Verpackungstechnik entwickle sich der Auftragseingang mittlerweile wieder zufriedenstellend.