Der ATX am Vormittag tiefer

Die Wiener Börse ist am Mittwoch tiefer in die Sitzung gestartet. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.554,19 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 0,45 Prozent.

Auch die übrigen europäischen Indizes eröffneten schwächer, nachdem bereits die Vorgaben von den asiatischen Aktienmärkten negativ ausgefallen waren. Dort trübten gestiegene chinesische Geldmarktzinsen die Stimmung, sie gelten als ein Indikator für Misstrauen der Banken untereinander. Beobachter weisen auf eine Verdreifachung der Abschreibungen auf notleidende Kredite in der ersten Jahreshälfte hin. Dies könne ein Indiz für drohende weitere Abschreibungen sein, hieß es.

Unter den Einzelwerten koppelten sich Raiffeisen mit plus 1,31 Prozent auf 25,52 Euro vom schwachen Branchentrend der Banken ab, Erste Group rutschten hingegen mit minus 1,18 Prozent auf 24,37 Euro unter die größten Kursverlierer. Auch die Schwergewichte OMV (minus 0,64 Prozent) und voestalpine (minus 0,95 Prozent) mussten Verluste hinnehmen.