Deutscher Metallindustrie bietet wieder mehr Jobs

Die deutsche Metall- und Elektroindustrie baut nach dem schwersten Einbruch seit Jahrzehnten wieder im großen Stil feste Vollzeitjobs auf. "Den 220.000 in der Krise weggefallenen Stellen stehen schon knapp 20.000 neu geschaffene Arbeitsplätze gegenüber", sagte Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser der "Augsburger Allgemeinen".

Die deutsche Metall- und Elektroindustrie baut nach dem schwersten Einbruch seit Jahrzehnten wieder im großen Stil feste Vollzeitjobs auf. "Den 220.000 in der Krise weggefallenen Stellen stehen schon knapp 20.000 neu geschaffene Arbeitsplätze gegenüber", sagte Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser der "Augsburger Allgemeinen".

Vor Beginn der konjunkturellen Talfahrt im Zuge der Finanzmarktkrise waren für die Branche etwa 3,6 Millionen Menschen tätig. "Wenn es gut geht, arbeiten Ende 2011 wieder knapp 3,5 Millionen Menschen in der Metallindustrie", sagte der Gesamtmetall-Chef, warnte jedoch vor zu viel Euphorie. Während es der Autoindustrie gut gehe, schreibe ein Drittel der Firmen aus dem Bereich der Metallindustrie noch rote Zahlen. Zudem habe ein großer Teil der Betriebe durch den massiven Auftragsrückgang während der Turbulenzen an den Finanzmärkten bis zur Hälfte des Eigenkapitals verloren.

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