Euro am Nachmittag unter Druck

Schwächer gegenüber dem EZB-Richtkurs vom Freitag und auch etwas tiefer zum Niveau von heute in der Früh zeigte sich der Euro gegenüber dem US-Dollar am frühen Montagnachmittag. Auch gegenüber dem Richtwert des Yen tendierte der Euro klar schwächer. Die Veränderungen zu Pfund und Franken fielen gering aus.

Die Gemeinschaftswährung geriet am frühen Nachmittag gegen den US-Dollar wieder stärker unter Druck und rutschte bis auf das neue Tagestief bei 1,2067 Dollar ab. Auch die europäischen Aktienmärkte weiteten ihre Abschläge gehörig aus. Spekulationen, dass Griechenland auf einen Staatsbankrott zusteuert sowie die verschärfte Lage am spanischen Anleihenmarkt hatten den Euro bereits im Frühhandel erstmals seit gut zwei Jahren unter die Marke von 1,21 Dollar testen lassen.

Der Richtkurs des US-Dollar gegen den Euro wurde heute von der EZB noch mit 1,2105 (zuletzt: 1,2200) USD festgestellt und liegt damit 6,45 Prozent oder 0,0834 Einheiten unter dem Ultimowert 2011 von 1,2939 USD.

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