Euro fällt deutlich unter 1,33 Dollar

Der Kurs des Euro ist am Donnerstag deutlich unter die Marke von 1,33 US-Dollar gefallen. Gegen 15 Uhr notierte der Euro bei 1,3242 Dollar.

Obwohl neue Konjunkturdaten eine wirtschaftliche Erholung im Euroraum signalisieren, gerät die Gemeinschaftswährung weiter unter Druck. Händler begründen die Tendenz mit der Stärke des Dollar, der wegen der Aussicht auf eine weniger lockere Geldpolitik der Fed und der hohen Unsicherheit durch den Syrien-Konflikt profitiert. Gegenüber allen anderen wichtigen Währungen baute die US-Devise ihre Kursgewinne am Donnerstag aus.

Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3266 (zuletzt: 1,3347) Dollar ermittelt und liegt damit 0,55 Prozent oder 0,0072 Einheiten über dem Ultimowert 2012 von 1,3194 Dollar. Die EZB fixierte den Euro/Pfund-Richtkurs mit 0,8549 (0,8632) britischen Pfund, den Euro/Franken-Richtwert mit 1,2308 (1,2290) Schweizer Franken und den Euro/Yen mit 130,34 (130,10) japanischen Yen.

Für die tschechische Krone wurde heute von der EZB ein Richtwert von 25,678 (25,713) Kronen für einen Euro und für den ungarischen Forint von 300,46 (302,81) Forint je Euro ermittelt.

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