Euro gibt am Nachmittag etwas nach

Der Euro hat am Mittwochnachmittag gegen den US-Dollar nachgegeben. Gegen 15.30 Uhr notierte der Euro bei 1,3376 US-Dollar. Nach leichten Abgaben im Tagesverlauf, fiel der Euro nach neuen US-Daten noch etwas weiter gegen den Dollar zurück.

Das US-Bruttoinlandsprodukt legte von April bis Juni aufs Jahr hochgerechnet um vier Prozent zu, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Es ist das stärkste Plus seit dem dritten Quartal 2013. Die starken Zahlen überraschten selbst Experten, die lediglich mit drei Prozent gerechnet hatten.

Mit Spannung erwartet werden jetzt das Ergebnis der laufenden Sitzung der US-Notenbank Fed und der monatliche US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Die schon am Mittwoch gemeldeten Arbeitsmarktzahlen des privaten Arbeitsvermittlers ADP waren schwächer als erwartet ausgefallen.

Von dem um 20 Uhr MESZ anstehenden Ergebnis der US-Notenbanksitzung, erhoffen Devisenhändler Hinweise darauf, ob eine Abkehr von der Nullzinspolitik der Fed vielleicht schon früher als erwartet kommen könnte. Entsprechende Signale könnten schnell zu weiteren Gewinnen des Dollar gegen den Euro führen, sagte ein Devisenhändler in Wien.

Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3401 (zuletzt: 1,3429) Dollar ermittelt und liegt damit 2,83 Prozent oder 0,0390 Einheiten unter dem Ultimowert 2013 von 1,3791 Dollar. Die EZB fixierte den Euro/Pfund-Richtkurs mit 0,7917 (0,7924) britischen Pfund, den Euro/Franken-Richtwert mit 1,2165 (1,2152) Schweizer Franken und den Euro/Yen mit 137,05 (137,04) japanischen Yen.