Euro nach US-Jobdaten über 1,34 Dollar

Im Anschluss an die US-Jobdaten für Juli ist der Euro heute am frühen Freitagnachmittag über 1,34 Dollar geklettert. Gegen 15.00 Uhr notierte der Euro bei 1,3423 US-Dollar. Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,3395 (zuletzt: 1,3379) Dollar ermittelt und liegt damit -2,87 Prozent oder 0,0396 Einheiten unter dem Ultimowert 2013 von 1,3791 Dollar.

Die US-Wirtschaft hat im Juli etwas weniger Stellen geschaffen als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft kamen 209.000 Stellen hinzu. Zudem stieg die Arbeitslosenquote überraschend von 6,1 Prozent im Vormonat auf 6,2 Prozent an. Analysten hatten mit einer stagnierenden Quote sowie mit einem Stellenaufbau von durchschnittlich 230.000 Stellen gerechnet.

Jedoch wurde die Zahl für den Stellenaufbau für den beiden Vormonate etwas nach oben revidiert. Analysten zufolge würde zudem der erneut über 200.000 Stellen liegende Stellenaufbau die Erholung des US-Arbeitsmarktes unterstreichen und auf eine fortgesetzte Wachstumsdynamik der US-Wirtschaft zu Beginn des dritten Quartals hinweisen.

Im weiteren Handelsverlauf steht noch der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe auf der Agenda. Die am Vormittag veröffentlichten europäischen Einkaufsmanagerindizes lieferten indessen kaum nennenswerte Impulse für den Euro.

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