Europas Leitbörsen im Frühhandel uneinheitlich

Die Leitbörsen in Europa haben am Montag im frühen Handel uneinheitlich tendiert. Der Euro-Stoxx-50 fiel bis rund 11.00 Uhr um 0,21 Prozent auf 2.797,66 Punkte. Der FT-SE-100 London büßte 0,18 Prozent auf 6.535,37 Zähler ein. Knapp im Plus blieb hingegen der DAX in Frankfurt. Er notierte mit 8.282,05 Punkten und einer Zunahme von 0,08 Prozent.

Trotz guter Vorgaben schafften es die meisten europäischen Länderindizes nicht ins Plus. In Asien hatte die Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2020 an Tokio für Euphorie unter den Anlegern gesorgt. Zusätzlich gab es aus Japan positive Konjunkturdaten zu vermelden: Die Regierung korrigierte das BIP-Wachstum von zuvor geschätzten 2,6 Prozent auf 3,9 Prozent.

Die Stimmung unter den Anlegern in der Eurozone hat sich laut Sentix-Konjunkturindex im September erneut verbessert. Mit einem Anstieg von 11,3 Punkten auf plus 6,5 Zähler liegt er auf dem höchsten Wert seit Mai 2011.

Auch aus Frankreich kommen zu Wochenbeginn positive Konjunkturnachrichten. Wie die französische Notenbank mitteilte, dürfte die Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal um 0,2 Prozent statt 0,1 Prozent wachsen.

Im Branchenvergleich zeigten sich am Vormittag Energietitel schwach. RWE verloren 2,17 Prozent auf 22,77 Euro. E.ON büßten 1,61 Prozent auf 12,50 Euro ein. Eni mussten Abschläge von 1,26 Prozent auf 17,18 Euro hinnehmen.

Unter den Einzelwerten präsentierten sich Münchner Rück mit den deutlichsten Kursgewinnen. Die Papiere stiegen um 3,81 Prozent auf 140,20 Euro. Merrill Lynch hatte zuvor die Titel des Versicherers von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft.