Europas Leitbörsen mit starken Verlusten, Thema Griechenland

Die Leitbörsen in Europa haben am Mittwoch im frühen Handel mit deutlichen Verlusten tendiert. Marktteilnehmer machten negative Vorgaben von den asiatischen Börsen sowie Befürchtungen über einen griechischen Austritt aus dem Euro für die Verluste verantwortlich. Um 10.15 Uhr notierte der Euro-Stoxx-50 m it minus 1,35 Prozent.

Aussagen des ehemaligen griechischen Ministerpräsidenten Lucas Papademos, der von realen Austrittsgefahren und entsprechenden Vorbereitungen seines Landes für ein Verlassen der Eurozone gesprochen hatte, sorgten für Verunsicherung.

Mit den Meldungen zu Griechenland gab es wieder einmal Verkaufsdruck im Finanzbereich zu beobachten. Mehr als zwei Prozent an Kurswert verloren jeweils UniCredit, Deutsche Bank, BNP Paribas, ING und Societe General.

Unter den Einzelwerten ragten Carrefour mit einem Gewinn von 4,17 Prozent auf 14,505 Euro positiv hervor. Die Credit Suisse hatte die Aktie des Einzelhandelskonzerns von "Underperform" auf "Outperform" hochgestuft.