Europas Leitbörsen schließen einheitlich im Plus
Belastet von schwachen Vorgaben von der Wall Street und aus Asien traten die europäischen Aktienmärkte anfänglich auf der Stelle. Schon am Vormittag hellte sich die Stimmung an den Börsen allerdings auf. Europäische Konjunkturdaten brachten für den Handel in Europa nur wenige Impulse. In Spanien ist die Zahl der Arbeitslosen im Dezember deutlich gesunken. Die Inflationsrate verharrte im gleichen Zeitraum bei 0,3 Prozent. In Italien ist sie mit 0,6 Prozent im Dezember unterdessen auf den niedrigsten Stand seit mehr als vier Jahren gefallen.
Auf Unternehmensseite sorgte der britische Einzelhändler Next für Aufsehen. Er hob nach einem überraschend starken Weihnachtsgeschäft seine Gewinnprognosen an. Die Aktien schlossen mit einem deutlichen Plus von 10,04 Prozent bei 6.085 Pence und waren mit Absatz stärkster Wert im FT-SE-100.
An der Spitze des Euro-Stoxx-50 gingen CRH ins Wochenende. Beim irischen Baustoffhersteller hat mit Jahresbeginn der neue Konzernchef Albert Manifold die Führung des Unternehmens übernommen. CRH-Papiere gingen mit einem klaren Plus von 2,82 Prozent bei 18,99 Euro aus dem Handel.
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