Europas Leitbörsen schließen trotz Spaniens Abstufung mit Aufschlägen

Die europäischen Leitbörsen sind am Donnerstag nach der Herabstufung Spaniens durch Standard & Poor’s (S&P) einheitlich mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 erhöhte sich um 30,54 Einheiten oder 1,24 Prozent auf 2.487,08 Zähler.

Dass die Abhängigkeit der spanischen Banken von der EZB sich erstmals seit einem Jahr etwas verringert hat, sorgte im Verlauf für positive Stimmung auf den Märkten, hieß es von Börsianern. Im September liehen sich die spanischen Banken bei der EZB weniger als im August, wie bekannt wurde. Darüber hinaus begrüßten Börsianer eine möglicherweise erst spätere Einführung der geplanten Basel-Richtlinien für die Bankenbranche. Im Verlauf sorgten dann gute US-Daten zum Arbeitsmarkt für Auftrieb.

Im Sog der gestiegenen Risikofreude der Anleger war im Verlauf ein Aufwärtstrend bei Bankwerten zu beobachten. So zählten Societe Generale mit einem satten Plus von 4,86 Prozent auf 23,845 Euro zu den stärksten Werten innerhalb des Euro-Stoxx-50.

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