Dow Jones & Nasdaq

US-Börse eröffnen in der Verlustzone

Die New Yorker Aktienbörsen haben am Donnerstag etwas leichter eröffnet.

 Bis 15.45 Uhr fiel der Dow Jones Industrial Index um 24,83 Einheiten oder 0,20 Prozent auf 12.369,83 Zähler. Der S&P-500 Index sank um 2,58 Punkte oder 0,20 Prozent auf 1.317,89 Zähler. Der Nasdaq Composite Index tendierte um 1,66 Punkte oder 0,06 Prozent tiefer bei 2.759,72 Einheiten.

Unter den an der New York Stock Exchange gelisteten Titeln standen sich bisher 1.139 Gewinner und 1.477 Verlierer gegenüber. 176 Werte notierten unverändert. Bis zum oben genannten Zeitpunkt wurden rund 59,3 Mio. Aktien umgesetzt.

Vor dem Hintergrund anhaltender Bedenken um die europäischen Schuldenkrise und die Weltwirtschaft mangelt es dem Markt aktuell an positiven Kurssignalen, hieß es von Händlerseite. Etwas belastend wirkten die vor Handelseröffnung präsentierten Wirtschaftsdaten.

So ist die US-Wirtschaft im Auftaktquartal wie bereits in der ersten Schätzung gemeldet gewachsen und damit schwächer als von Volkswirten erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist auf das Jahr hochgerechnet um 1,8 Prozent gestiegen, teilte das US-Handelsministerium in einer zweiten Schätzung mit. Zudem war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend gestiegen.

Mit einem Kurssprung von 7,08 Prozent auf 4,96 Dollar reagierte die Aktie von Tiffany & Co auf die vom Luxusgüterkonzern vorgelegten Zahlen. Die Umsätze des Konzerns in Japan erholten sich im ersten Quartal schneller als erwartet und ermöglichten auch einen steigenden Gewinn. Zugleich hob das Unternehmen seinen Gewinnausblick für das Gesamtjahr an.

Nachdem NetApp ebenfalls seine Gewinnerwartung angehoben hatte, kletterte die Aktie des Speichertechnologie-Unternehmens um 5,06 Prozent auf 54,35 Dollar. Walgreen ermäßigten sich hingegen um 0,16 Prozent auf 44,07 Dollar, nachdem die Aktienanalysten von Goldman Sachs die Aktie der größten US-Arzneimittelkette von ihrer "conviction buy"-Liste gestrichen hatten.

Im Blick stand zudem die Aktie von Microsoft, die um 1,36 Prozent auf 24,52 Dollar vorrückte. Der einflussreiche US-Hedgefondsmanager David Einhorn hat sich für die Ablösung von Steve Ballmer als Chef des weltgrößten Softwareherstellers ausgesprochen. Ballmer belaste als Vorstandschef nämlich den Aktienkurs des Softwarekonzerns, so Einhorn.

Ihren ersten Handelstag bestreitet unterdessen die Aktie von Freescale. Um die Aktien beim Gang aufs Börsenparkett überhaupt loszuwerden, mussten die hinter Freescale stehenden Finanzinvestoren einen kräftigen Rabatt gewähren. Sie verschleuderten die Papiere zum Stückpreis von 18 Dollar - das ist gerade einmal die Hälfte dessen, was sie vor Jahren selbst bezahlt hatten. Bis gegen 15.45 Uhr stieg die Aktie des Chipherstellers um 3,33 Prozent auf 18,60 Dollar.