Hannover Rück: Tsunami und Tornados drücken Ergebnis

Die japanische Tsunami-Katastrophe und die Tornado-Serie im Mai in den USA haben den weltweit drittgrößten Rückversicherer Hannover Rück im ersten Halbjahr stark gefordert. Die hohe Belastung aus Großschäden drückte das Ergebnis des Konzerns um knapp 30 Prozent auf rund 219 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag in Hannover mitteilte.

Vorstandschef Ulrich Wallin geht aber davon aus, dass die von 650 auf 500 Mio. Euro korrigierte Gewinnprognose für das gesamte Jahr 2011 weiter gehalten werden kann. Von Jänner bis Juni musste die Hannover Rück für Großschäden von 625 Mio. Euro aufkommen, im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 408 Mio.. Insgesamt sei das Ergebnis aber noch "zufriedenstellend".

Im zweiten Quartal übertraf Hannover Rück mit einem Gewinn von 166,2 Mio. Euro den Vorjahreswert um vier Prozent, von Reuters befragte Analysten hatten dagegen mit einem leichten Rückgang gerechnet.

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