Ifo-Institut - Konjunktur im Euro-Raum bleibt schwach

Die Konjunktur im Euro-Raum bleibt schwach. Der entsprechende Indikator des Münchner Ifo-Instituts, der auf einer Expertenbefragung basiert, ist im ersten Quartal 2012 zwar leicht gestiegen, liegt aber weiter deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt.

Während die aktuelle Lage noch einmal viel schlechter eingeschätzt wird, haben sich aber die Aussichten für die nächsten sechs Monate verbessert. "Für den Euro-Raum kann keine konjunkturelle Entwarnung gegeben werden", bilanzierte das Ifo-Institut.

Das Barometer für den Euro-Raum kletterte auf 84,8 Punkte. Im vierten Quartal 2011 waren es nur 83,7 Zähler. Der Durchschnitt der Jahre 1996 bis 2011 liegt bei 109 Punkten. Nur in Deutschland und Estland wird die Lage momentan als gut eingeschätzt. In vielen Staaten hat sich die Lage zugespitzt, darunter in Österreich, den Niederlanden, Frankreich und Italien. Am schlechtesten ist die Stimmung in den schuldengeplagten Süd-Ländern Griechenland, Portugal, Zypern und Spanien.

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