Japans Notenbank dreht Geldschleusen weiter auf
Die Notenbanker wollen Käufe von Wertpapieren vorziehen und zudem japanische Anleihen mit längeren Laufzeiten erwerben als bisher. Diese Entscheidungen seien im geldpolitischen Rat einstimmig gefasst worden, erklärte die Notenbank weiter. Der Yen gab in Reaktion auf die Lockerung der Geldpolitik nach, während Staatsanleihen kräftig zulegten.
Es war die erste Zinsentscheidung des neuen regierungstreuen BOJ-Chef Haruhiko Kuroda. Den Leitzins lässt die Bank of Japan unverändert. Der maßgebliche Zinssatz bleibt zwischen 0 und 0,1 Prozent. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe hat seit seinem Amtsantritt Ende 2012 den Druck auf die Notenbank immer weiter erhöht, die Geldpolitik zu lockern und damit den Yen auf Talfahrt geschickt.
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