S&P: Risiko einer Rezession im Euroraum nimmt zu
Die hohe Arbeitslosigkeit in vielen Ländern und die Kurseinbrüche an den Aktienmärkten könne die Kauflaune der Verbraucher dämpfen. Das Bruttoinlandsprodukt in den Euroländern war von April bis Juni nur noch um 0,2 Prozent gewachsen, nachdem es zu Jahresbeginn noch 0,8 Prozent waren. S&P senkte deshalb seine Wachstumsprognose für die Währungsunion für 2011 von 1,9 auf 1,7 Prozent und für 2012 von 1,8 auf 1,5 Prozent.
"Wir glauben immer noch daran, dass eine echter Rückfall vermieden werden kann, weil wir für die kommenden 18 Monaten verschiedene Wachstumsquellen sehen wie etwa die weiter kräftige Nachfrage aus den Schwellenländern", sagte Chefvolkswirt Six.
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