Sprint-Übernahme durch Softbank aus Japan fixiert

Die umkämpfte Übernahme des drittgrößten US-Mobilfunkanbieters Sprint Nextel durch den japanischen Kommunikationskonzern Softbank ist einen guten Schritt vorangekommen. Die Sprint-Aktionäre stimmten am Dienstag auf einer außerordentlichen Hauptversammlung für das 21,6 Milliarden Dollar (16,4 Mrd.. Euro) schwere Geschäft.

"Heute ist ein historischer Tag für unser Unternehmen", erklärte Sprint-Chef Dan Hesse am Sitz in Overland Park. Aktionäre, die rund 80 Prozent am Unternehmen halten, stellten sich nach Firmenangaben hinter die Transaktion. Noch muss allerdings der US-Netzregulierer FCC zustimmen. Geht alles glatt, sollen die beiden Unternehmen Anfang Juli unter einem Dach arbeiten. Sprint ist einer der größten Konkurrenten der Telekom-Tochter T-Mobile USA, die die Nummer vier auf dem US-Mobilfunkmarkt ist.

Softbank will sich 78 Prozent der Anteile an Sprint sichern, die restlichen 22 Prozent sollen bei bisherigen Aktionären verbleiben. Ein Gegenangebot des amerikanischen Satelliten-TV-Betreiber Dish Network hatte die Übernahme infrage gestellt.

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