US-Börsen zur Eröffnung etwas schwächer erwartet
Bereits vor dem Start an der Wall Street hatten Anleger eine ganze Reihe von Konjunkturdaten zu verdauen. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen mit 320.000 Anträgen besser aus als gedacht.
Vor dem Hintergrund der ultralockeren US-Geldpolitik stand auch die Inflationsrate im Blick der Anleger. Im Vergleich mit dem Vormonat legten die Verbraucherpreise im Juli wie erwartet um 0,2 Prozent zu. Der Empire State Index als Frühindikator für das verarbeitende Gewerbe in der Region New York fiel hingegen unerwartet schwach aus.
Vor dem Börsenstart stehen noch Daten zur Industrieproduktion und zur Kapazitätsauslastung im Juli auf dem Programm. In der Handelszeit folgen noch Zahlen zum Häusermarkt und zum Philly-Fed-Index.
Bei den Einzelwerten stachen vorbörslich die Aktien von Cisco Systems negativ heraus und sackten um mehr als sieben Prozent ab. Der weltgrößte Netzwerkausrüster will weltweit rund 4.000 Stellen und damit 5 Prozent seiner Belegschaft streichen.
Titel von Wal-Mart Stores gaben vor dem Start mehr als zwei Prozent nach. Der weltgrößte Einzelhändler hatte mit den Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal seine Prognose für das Gesamtjahr heruntergeschraubt.
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