US-Börsen zur Eröffnung freundlich erwartet
Der Terminkontrakt auf den Technologiewerte-Index NASDAQ 100 stieg um 0,21 Prozent. Die lang ersehnte Zinssenkung der EZB brachte kaum Bewegung in den vorbörslichen Handel. Mit Beginn der Pressekonferenz von EZB-Präsident Mario Draghi legten die Futures allerdings zu.
Die EZB senkte am Nachmittag den Leitzins im Euroraum wie erwartet nochmals von 0,25 Prozent auf 0,15 Prozent. Gleichzeitig beschloss der EZB-Rat erstmals einen Strafzins von minus 0,10 Prozent für Bankeinlagen.
Am Vorabend hatte die US-Notenbank eine weitere Erholung am dortigen Arbeitsmarkt berichtet. Insgesamt wachse die US-Wirtschaft "verhalten bis moderat". Vor Handelsstart teilte das US-Handelsministerium mit, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche um 8000 auf 312.000 gestiegen sind. Ökonomen hatten mit 310.000 Anträgen gerechnet.
Der Online-Händler Amazon sorgte mit der Ankündigung einer Produktvorstellung für den 18. Juni für Aufregung. Einem Pressebericht zufolge wird noch in diesem Monat ein Smartphone mit 3D-Bildschirm präsentiert. Demnach brauche das Gerät keine Spezialbrille, weil das Bild mit Hilfe mehrerer Kameras an die Augenposition der Nutzer angepasst werde. Vorbörslich stand die Amazon-Aktie 0,53 Prozent höher.
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