US-Börsen zur Eröffnung knapp behauptet erwartet

Die US-Börsen dürften am Dienstag zunächst einmal weiter auf der Stelle treten. Bereits am Montag hatten sich die Standardindizes nach den Rekordständen aus der Vorwoche eine Atempause gegönnt. Der Future auf den Dow Jones Industrial sank rund eine halbe Stunde vor der Eröffnung um 0,18 Prozent. Der Terminkontrakt auf den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq-100 verlor 0,04 Prozent.

Die Anleger hielten sich aktuell vor einer Rede von US-Notenbankmitglied Charles Evans zurück, sagten Börsianer. Der Präsident der regionalen Notenbank von Chicago könnte weitere Hinweise dazu liefen, wann die Fed ihre ultralockere Geldpolitik zur Stützung der Konjunktur drosselt und damit auch dem Aktienmarkt etwas Liquidität entzieht.

Für Gesprächsstoff könnten ebenfalls frische Konjunkturdaten sorgen. Das Defizit in der amerikanischen Handelsbilanz hatte sich im Juni überraschend stark eingegrenzt und war auf den tiefsten Wert seit fast vier Jahren gefallen.

Amazon-Chef Jeff Bezos blättert 250 Millionen Dollar für die "Washington Post" hin. Er übernimmt ein Blatt, das seit Jahrzehnten das politische Geschehen in den Vereinigten Staaten mit prägt. Wie das Medienunternehmen betonte, kauft der Amazon-Gründer die überregionale Zeitung als Einzelperson und nicht im Namen des weltgrößten Onlinehändlers. Die Titel von Washington Post stiegen im vorbörslichen US-Handel um mehr als vier Prozent.

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