US-Börsen zur Eröffnung mit Kursverlusten erwartet

Die Zuspitzung der Schuldenkrise in der Eurozone und die entsprechend schwache Börsenreaktion dürften auch an der Wall Street den Wochenauftakt belasten. Rund 75 Minuten vor Handelsbeginn verlor der Future auf den Dow Jones 2,28 Prozent. Über das Wochenende hatten sich die Sorgen vor einem Zahlungsausfall Griechenlands verstärkt.

Die Schwäche der europäischen Finanztitel könnte sich auch auf ihre Branchenkollegen aus den USA übertragen, zumal sich die Citigroup Börsianern zufolge negativ zu US-Banken geäußert hat. Die Experten der Großbank hätten ihre Erwartungen an die Gewinne der Banken im dritten Quartal um durchschnittliche 45 Prozent zurückgeschraubt, hieß es.

Auch das Anlegermagazin "Barron's" könnte Kurse bewegen. So wird Anlegern geraten, die Papiere von Bristol-Myers Squibb, Merck & Co. sowie Amgen mit Blick auf eine mögliche Bodenbildung bei Pharmatiteln im Auge zu behalten.

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