US-Börsen zur Eröffnung mit Verlusten erwartet

Die US-Börsen werden am Montag leichter erwartet. Eine gute halbe Stunde vor Handelsstart stand der Future auf den Leitindex Dow Jones Industrial 0,14 Prozent tiefer. Der Terminkontrakt auf den Nasdaq 100 verlor zugleich 0,17 Prozent.

Das Hauptaugenmerk liege in dieser Woche an der Wall Street auf den Unternehmensergebnissen aus der laufenden Berichtssaison, sagte Marktanalyst Joshua Mahony vom Broker Alpari in London. Aus seiner Sicht dürften die Investoren mehr und mehr ihren Blick von den Notenbanken abwenden und sich wieder stärker auf die fundamentale Entwicklung der Unternehmen konzentrieren.

Bisher bleiben wichtige Unternehmensnachrichten allerdings auch in den USA Mangelware. Dabei rücken die Autowerte wie General Motors (GM) und Ford in den Blick. In Detroit startete die klassische North American International Auto Show zunächst mit den Pressetagen. Der US-Autobauer Ford baut die Neuauflage seines legendären Pick-up-Trucks F-150 zu großen Teilen aus Aluminium. Bei GM ist die neue Chefin der Star. Eigentlich übernimmt Mary Barra erst Mitte der Woche das Steuer. Doch spätestens seit Sonntag ist die Ingenieurin das Gesicht des größten US-Autokonzerns.

Eine Abstufung durch Morgan Stanley brachte Symantec vorbörslich mit minus 2,21 Prozent unter Druck. Die Analysten hatten die Titel der IT-Sicherheitsfirma auf "Underweight" gesenkt. Im Gegenzug profitierten die Aktien des Freizeitkonzerns MGM Resorts mit einem vorbörslichen Aufschlag von nahezu zwei Prozent auf eine Kaufempfehlung von Merrill Lynch. Bisher lautete das Votum "Neutral".

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