US-Hedgefonds Elliott lehnt Offert für Celesio ab

Die amerikanische Investmentfirma Elliott will ihre Anteile an dem Stuttgarter Pharmahändler Celesio nicht an den US-Konzern McKesson verkaufen. Damit droht die geplante milliardenschwere Übernahme von Celesio durch McKesson zu scheitern, denn Elliott hält inzwischen - Wandelanleihen eingerechnet - 22,7 Prozent an Celesio.

Elliott lehne das Kaufoffert von McKesson über 23 Euro je Aktie ab, bestätigte die Investmentfirma von Paul E. Singer frühere Reuters-Informationen. Das Angebot von McKesson sei substanziell zu niedrig und nicht im Sinne der Celesio-Aktionäre und Anleihegläubiger.

Der US-Pharmagroßhändler McKesson muss bis zum 9. Jänner mindestens 75 Prozent der Celesio-Anteile und von zwei Wandelanleihen einsammeln. Ansonsten platzt die Transaktion. Die Übernahme steht auf des Messers Schneide, denn weitere Finanzinvestoren und Hedgefonds dürften sich im Windschatten von Elliott ebenfalls bei Celesio eingekauft haben.

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