US-Nachrichten geben dem ATX die Richtung vor

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel deutlich um 1,39 Prozent auf 2.642,22 Einheiten. Die weiter ausstehende Einigung im US-Schuldenstreit hat dem heimischen Aktienmarkt so wie den Börsen quer durch Europa zugesetzt, hieß es aus dem Handel. Schwache US-Wirtschaftsdaten schürten zudem die Sorgen der Anleger.

Neben einer Flut von Quartalsberichten an den internationalen Börsen stand am heimischen Markt die Ergebnispublikation des Verbund auf der Agenda. Der Stromproduzent überraschte mit einem unerwartet deutlichen Umsatzanstieg auf 1,87 Mrd. Euro, blieb jedoch beim Konzernergebnis von 176,3 Mio. Euro hinter den Konsensuserwartungen zurück. Die Verbund-Aktie gewann um 0,68 Prozent auf 29,42 Euro.

Deutliche Abgaben verzeichneten die heimischen Bankaktien. Erste Group schlossen um 2,16 Prozent tiefer bei 33,27 Euro. Die Anteile des Mitbewerbers Raiffeisen gingen mit einem Minus von 1,14 Prozent auf 35,08 Euro aus dem Handel.