US-Wirtschaft wuchs im Frühjahr um 4 Prozent

Die US-Wirtschaft ist nach dem Konjunktureinbruch zu Jahresbeginn wieder in der Spur. Die Wirtschaftsleistung legte von April bis Juni aufs Jahr hochgerechnet um 4 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Experten hatten lediglich mit 3 Prozent gerechnet. Insbesondere die Verbraucher schoben mit ihrer Kauflust die Wirtschaft an.

Der Konsum, der mehr als zwei Drittel zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) beisteuert, legte um 2,5 Prozent zu.

Am Markt kamen die Daten gut an. Die US-Futures zogen deutlich an und signalisierten einen höheren Handelsstart am Aktienmarkt. Der Dollar gewann an Wert. Der Euro gab auf 1,3377 Dollar nach. Zuvor hatte er noch bei 1,3406 Dollar gelegen.

Wegen des ungewöhnlich strengen Winters war die Wirtschaft zu Jahresbeginn um revidiert 2,1 Prozent geschrumpft. Zudem hatte die US-Notenbank Federal Reserve zu Jahresbeginn damit begonnen, ihre milliardenschweren Geldspritzen niedriger zu dosieren.

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