Wiener Börse am Nachmittag im Minus

Die Wiener Börse hat sich heute, Montag, am Nachmittag mit etwas leichterer Tendenz gezeigt. Der ATX wurde um 14.45 Uhr mit 2.472,70 Punkten errechnet, das ist ein moderates Minus 0,20 Prozent.

An den europäischen Leitbörsen gab es indessen moderate Kursgewinne zu verzeichnen. Nennenswerte Datenveröffentlichungen standen nicht auf der Agenda, so Marktteilnehmer. Im Fokus blieb weiterhin die Krise in der Ost-Ukraine.

In Wien rückte das Börsendebüt der Immofinanz-Wohnungstochter Buwog in den Blickpunkt der Anleger. Die Titel sind am Montag gegen 9.25 Uhr mit einem Kurs von 13,20 Euro in den Handel im Wiener prime market gestartet. Gegen Mittag notierten sie bei 13,70 Euro, das ist ein Plus von etwas dreieinhalb Prozent. Die Immofinanz-Aktionäre erhielten für jeweils 20 Aktien automatisch einen Buwog-Anteilsschein. Dementsprechend gibt es keinen Emissionserlös. Auch ein Ausgabepreis wurde nicht festgelegt.

Mitte Februar hat die Immofinanz die Mehrheit (51 Prozent) an ihrer Tochter abgestoßen, um den Börsengang zu ermöglichen. Die Buwog befindet sich nun zu 51 Prozent im Streubesitz. Die restlichen 49 Prozent hält derzeit noch die Immofinanz, der Anteil soll aber langfristig weiter abgebaut werden. Im Zuge des Spin-off der Buwog haben die Immofinanz-Aktien stark nachgegeben. Die Papiere notierten zu Mittag um 20,05 Prozent schwächer bei 2,68 Euro.