Wiener Börse am Vormittag im Minus

Die Wiener Börse ist am Mittwoch mit leichterer Tendenz in die Sitzung gestartet. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.623,88 Punkten nach 2.636,57 Einheiten am Dienstag errechnet, das ist ein Minus von 12,69 Punkten bzw. 0,48 Prozent.

Marktbeobachter verwiesen auf erneute Spekulationen über eine Reduktion des US-Anleihenkaufprogramms im Dezember als Belastungsfaktor. Bisher hatte man mit dem sogenannten "tapering" erst im März 2014 gerechnet.

Wienerberger tendierten nach Quartalszahlen mit 0,47 Prozent ins Minus. Der Ziegelhersteller hat im dritten Quartal einen Nettogewinn von 25,4 Mio. Euro eingefahren und damit seinen Neun-Monats-Verlust auf 5,6 Mio. Euro reduziert.

Die Experten von Citi Research bezeichneten die Zahlen als "Okay", während Baader-Analysten von gemischten Resultaten sprachen. Zwar hätte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) positiv überrascht. Der Gewinn je Aktie blieb mit 0,15 Euro aber unter den Erwartungen und in Nordamerika hätte man mit besseren Ergebnissen gerechnet, hieß es.

Schwächer zeigten sich auf die beiden Bankwerte. Erste Group gaben 0,54 Prozent nach und Raiffeisen sackten sogar 2,52 Prozent ab. Unter den weiteren Schwergewichten verbesserten sich Andritz 0,32 Prozent und Immofinanz präsentierten sich unverändert bei 3,30 Euro. OMV fielen 0,46 Prozent und voestalpine büßten in einem schwachen europäischen Branchenumfeld 0,69 Prozent ein.

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