Die Wiener Börse hat sich am Freitag im Frühhandel mit schwächerer Tendenz gezeigt. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.484,26 Punkten nach 2.503,15 Einheiten am Donnerstag errechnet, das ist ein Minus von 0,75 Prozent.
Zurückhaltung vor dem US-Arbeitsmarktbericht beherrschte zum Wochenschluss die Stimmung am Markt. Die Daten werden mit Spannung erwartet, da sie neue Hinweise auf das weitere geldpolitische Vorgehen der US-Notenbank liefern könnten. Daneben sorgt die Syrien-Krise weiter für Unsicherheit. Das Thema bleibt ein zentraler Punkt auf dem G-20-Gipfel, obwohl es nicht offiziell auf der Tagesordnung steht.
Am unteren Ende der Wiener Kurstafel sammelten sich im Frühhandel einige ATX-Schwergewichte. voestalpine büßten 1,97 Prozent auf 33,83 Euro ein, Andritz fielen um 0,70 Prozent auf 43,16 Euro und Lenzing gaben 1,13 Prozent auf 55,18 Euro ab.
Auch Finanzwerte starteten schwach in den Handelstag. Erste Group rutschen um 2,00 Prozent auf 24,4 Euro und damit ans Ende der Kursliste ab, Vienna Insurance Group fielen um 1,85 Prozent auf 1,85 Euro und Raiffeisen büßten 1,56 Prozent auf 25,86 Euro ein.
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Indessen legten OMV 0,71 Prozent auf 36,02 Euro zu. In der Barentsee am nördlichen Rand Europas hat der Öl- und Gaskonzern erhebliche Mengen an Öl gefunden. Eine Aufschlussbohrung ergab eine vorläufige Schätzung der Vorräte von 60 bis 160 Mio. Barrel.